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Fuji-san

Der Fuji-san

Der Fuji-san ist das unumstrittene Wahrzeichen Japans. Mit 3776 Metern ist er Japans höchster Berg und wegen seiner fast symmetrischen Form gilt er als einer der schönsten Berge der Welt.

Der Fuj-isan ist eigentlich ein Vulkan. 1707 brach er das letzte Mal aus, seit dieser Zeit ist er relativ ruhig. Trotzdem gilt er nicht als erloschen, sondern wird als aktiv eingestuft. Immer noch besteht ein geringes Ausbruchsrisiko.

Im Shintoismus wird der Fuj-isan als heiliger Berg verehrt, deshalb durften ihn bis vor 100 Jahren nur Priester und Pilger besteigen. Im Jahr 663 soll ein unbekannter Mönch ihn als erster erklommen haben. Für Frauen war dies bis 1872 verboten. Die erste Frau, die ihn bestieg, war eine Engländerin. Heute ist der Fuji-san ein beliebtes Touristenziel. Jährlich wird er von ca.200000 Besuchern erstürmt.

Rein theoretisch kann man den Fuji-san das ganze Jahr über besteigen, aber ungefährlich ist nur die kurze Periode, in der der Gipfel schneefrei ist. Offiziell kann man den Fuji-san sogar nur in den Monaten Juli und August erklimmen. Nur in diesen beiden Monaten sind der Weg zum Gipfel und die Hütten geöffnet.

Seine anmutige Form, die Veränderlichkeit seiner Gestalt im Rhythmus des Tages- und Jahreslaufs sowie seine grandliose Erscheinung haben ihn zu einem beliebten Motiv in der Kunst gemacht – sowohl in der bildenden Kunst als auch in Literatur und Dichtkunst. Besonders bekannt sind die Holzschnitte von Katsushika Hokusai und Ando Hiroshige.

 

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© Yumetabikoubou

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