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Banana Yoshimoto

Yoshimoto Banana

Yoshimoto Banana wurde 1964 in Tokio geboren. (Banana heißt auf Japanisch Banane) Ihr richtiger Name ist Yoshimoto Mahoko. Weil Bananenblüten ihr sehr gut gefallen, benutzt sie Banana als Pseudonym.

Ihr Vater, Yoshimoto Takaaki ist bekannt als Vordenker der japanischen Neuen Linken, und auch als Literaturkritiker und Dichter. Ihre ältere Schwester ist eine erfolgreiche Manga-Autorin und ihre Mutter veröffentlicht ebenfalls ab und zu Haiku-Gedichte. Die ganze Familie ist also eng mit der Kunst und Literatur verbunden. Das Elternhaus war voll von Büchern.

Sie besuchte die Nihon-Universität und studierte Literatur. Nach ihrer eigenen Aussage, verbrachte sie ihre Studentenzeit meistens in betrunkenem Zustand. Trotz der Vernachlässigung ihres Studiums gewann sie 1987 mit ihrem Abschlusswerk, „Moonlight Shadow“ einen Preis. Diese Ereignis spornte sie an, vom Schreiben leben zu wollen.

Das Schreiben machte ihr Spass, schon als sie 9 Jahre alt war. Ihre Schwester übertraf sie im Zeichnen, deswegen versuchte sie auf einem anderen Gebiet ihren Weg zu finden.

1987 bekam sie mit ihrem ersten Werk, „Kitchen“ den Kaien Newcomer Writers Preis. Danach brachte sie ziemlich viele Werke heraus und gewann ebenso viele Preise. 2000 heiratete sie und 2003 brachte sie einen Jungen auf die Welt. Nach ihrer Entbindung legte sie eine kurze Pause ein, aber sie schrieb aktiv weiter.

Ein häufig vorkommendes Motiv in ihren Werken ist der Tod. Sie erzählt oft vom Verlust nahe stehender Menschen. Sie ist auch für ihre ungewöhnlich offene Darstellung von Sexualität bekannt.

Das Werk, „Dead end no omoide“ (2003) hält sie für ihr bestes Werk oder zumindest ihr Lieblingswerk. Kurz vor der Entbindung ihres Sohnes schrieb sie diesen Roman mit der vagen Ahnung, dass sie in Zukunft vielleicht nie mehr etwas schreiben könnte.

Ihre Werke wurden in vielen Sprachen übersetzt und sie verkaufen sich in hohen Auflagen.

Auf Deutsch übersetzte Romane:

  • „Kitchen“ 1994 (jap. „Kitchen“ 1987)
  • „N.P“ (jap. „N.P“1990)
  • „Tsugumi“ 1997 (jap. „Tsugumi“ 1989)
  • „Dornröschenschlaf“ (jap. „Shirakawa Yofune“ 1989)
  • „Amrita“ 2002 (jap. „Amrita“ 1994)
  • „Sly“ 2004 (jap. „Sly“ 1996)
  • „Hard-boild, Hard Luck“ 2005 (jap. „Hardboiled/Hardluck“ 1999)
  • „Eidechse“ 2005 (jap. „Tokage“ 1993)

Sie hat eine eigene Webseite: www.yoshimotobanana.com

 

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© Yumetabikoubou

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